Um Unternehmen und Eigentümer von Immobilien noch besser beim Ener-giesparen zu unterstützen, senkt die staatseigene KfW Bankengruppe die Kreditzinsen in wichtigen Förderprogrammen.
MAGAZIN FÜR ENERGIETHEMEN
Um Unternehmen und Eigentümer von Immobilien noch besser beim Ener-giesparen zu unterstützen, senkt die staatseigene KfW Bankengruppe die Kreditzinsen in wichtigen Förderprogrammen.
Weil der Bund die Förderung kappte, ging die energetische Sanierung bei Immobilien stark zurück. Nun steht der Finanzrahmen für die nächsten Jahre. Energiesparende Baumaßnahmen müssen jedoch genau geplant werden.
Heizen mit Strom galt als Top-Alternative zu Kohle und Öl. Millionenfach wurden Speichergeräte in den 60er und 70er Jahren in deutschen Häusern verbaut. Als teure Umweltsünder sind Elektroöfen heute geächtet. Ab 2020 sind viele Stromheizungen gesetzlich verboten.
Wer Strom per Kraft-Wärme-Kopplung – kurz KWK – erzeugt, spart massiv Energie. Als die staatliche Förderung kleiner KWK-Anlagen 2010 wegen leerer Kassen einstellt wurde, brach der Absatz ein. Ab April 2012 gibt es wieder Geld.
Mächtige Windräder mit mehr als hundert Metern Nabenhöhe gehören bei uns zum Landschaftsbild. Langsam steigt auch das Interesse an Kleinwindanlagen. Doch der Bau ist komplex und der Markt unübersichtlich.
Ökostrom hat sich etabliert. 2010 deckten erneuerbare Energien 17 Prozent des deutschen Strombedarfs. Nun setzt Ökogas zum Durchbruch an. Worauf Verbraucher bei der Wahl von grünen Gastarifen achten müssen. Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern entsteht das Klimagas Kohlendioxid. Wer es zuhause behaglich warm haben möchte und dafür Erdgas nutzt, muss das akzeptieren. Allerdings… mehr lesen »
Das Bundeskabinett hat am 28. Sep-tember 2010 ihr neues Energiekon-zept beschlossen. Und das hält gute Nachrichten für Hausbesitzer be-reit: Anstatt der ursprünglich ge-planten 450 Millionen Euro will der der Bund die energetische Sanierung von Häusern 2011 nun mit 950 Mil-lionen Euro fördern.
Hauseigentümer können mit Sonnenkraft ohne eigene Photovoltaikanlage Geld verdienen. Der Trick: Das Dach wird an Investoren vermietet, die Solarzellen installieren. Der Betreiber profitiert aufgrund der gesetzlich garantierten Einspeisvergütung, Dachbesitzer kassieren Pacht. Mit der stufenweisen Rückführung der Solarförderung stellt sich die Frage: Lohnt das Geschäft noch?
Die Förderung war ein echter Renner: 257.000 Anträge wurden 2009 gestellt, 375 Millionen Euro vom Staat ausgezahlt und rund 2,75 Milliarden Euro investiert. Groß war daher das Unverständnis von Bürgern und Experten, als das so genannte Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt vergangenen Mai gestoppt wurde. Seit dem 12. Juli können Ver-braucher wieder Subventionen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abrufen – allerdings gelten neue Richtlinien.
Nach langem Ringen haben sich Bund und Länder im Vermittlungsausschuss Anfang Juli 2010 auf eine Regelung zur Kürzung der Solarförderung geeinigt. Für Dachanlagen gibt es zunächst 13 Prozent und im Oktober noch einmal drei Prozent weniger – so dass am Ende doch die ursprünglich geplante Absenkung dabei rauskommt.